Zusammenfassung

Am 26. Oktober 2015 trafen sich zum ersten Mal Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsbeirats Bayern e.V. zum Jungen Wirtschaftstag. Im Mittelpunkt der halbtägigen Konferenz in den Räumlichkeiten der Versicherungskammer Bayern in der Maximilianstraße in München stand die Frage nach einer Modernisierungsagenda für Bayern. Ausgehend von den politischen und wirtschaftlichen Errungenschaften Bayerns der letzten 30 Jahre, fulminant dargestellt durch Ministerpräsident a.D. Dr. Edmund Stoiber, diskutierten die rund 150 Teilnehmer, wie sich Bayern in den kommenden Jahrzehnten aufstellen muss, um auch künftig an der Spitze des Fortschritts zu marschieren und seinen wirtschaftlichen Wohlstand zu sichern.

Im Zentrum der Vorträge und Debatten standen dabei die beiden Themenkomplexe Innovation und Digitalisierung. Nach einer prägnanten Einführung in das Thema durch Prof. Dietmar Harhoff, Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb, diskutierten Gründer und etablierte Unternehmer unter Moderation von Technologie-Entrepreneuer Oliver Stahl angeregt und kontrovers über die notwendigen Rahmenbedingungen für künftige Innovationen in Bayern. Dabei wurde deutlich, dass auch und besonders der Staat durch eine offensive politische Gestaltung, die richtigen Akzente und Anreize für Innovationen, im Kleinen wie im Großen, setzen sollte.

In seinem anschließenden Vortrag zu den Chancen der Digitalisierung strich der Vorsitzende der CSU-Grundsatzkommission, Markus Blume MdL, heraus, welche Möglichkeiten sich durch zukunftsfähige und disruptive Technologien und Prozesse für den Wirtschaftsstandort Bayern ergeben. Das Bild das Markus Blume zeichnete war geprägt von Zuversicht in die Kraft neuer Technologien und die sich daraus ergebenden Vorteile für Wirtschaft und Gesellschaft. Diese gelte es aber auch seitens der Menschen aktiv zu nutzen.

Nach dem Vortrag von Markus Blume hatten vier junge, aussichtsreiche Unternehmen aus Bayern die Möglichkeit, sich und ihr Geschäftsmodell zu präsentieren. Dabei wurde deutlich, welche Vielfalt unter bayerischen Startups herrscht und welch unterschiedliche Wege die Gründer bei ihren erfolgreichen Aktivitäten bislang gegangen sind und künftig gehen wollen.

Im zweiten Themenkomplex drehte sich alles um den Megatrend der Digitalisierung, der eingeleitet wurde durch den Impuls von Dr. Rainer Baur aus dem Bayerischen Staatsministerium für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat. In der anschließenden Podiumsdiskussion, gleitet von Nikolay Kolev, dem Geschäftsführer der Deloitte Digital GmbH, wurde deutlich, dass Digitalisierung inzwischen alle Bereiche des Lebens, insbesondere auch der Wirtschaft, erfaßt hat. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass sich alle Beteiligten des Wirtschaftslebens auf die Folgen einzustellen haben, um wettbewerbsfähig zu bleiben und am Markt bestehen zu können.

Abgerundet wurde der inhalts- und aufschlussreiche Nachmittag durch einen abendlichen Empfang, bei dem die Gelegenheit zur weiteren Diskussion und Networking aktiv genutzt wurde. Unser Dank gilt der Versicherungskammer Bayer und der Deloitte Digital GmbH für ihre freundliche finanzielle Unterstützung. Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen haben wir uns dazu entschlossen, den Jungen Wirtschaftstag auch im kommenden Jahr wieder stattfinden zu lassen.

Einladung

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Die Veranstaltung soll einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Zukunftsfähigkeit Bayerns, insbesondere der bayerischen Wirtschaft, liefern. Dabei stehen die Themen Innovationsfähigkeit, Digitale Wirtschaft und Unternehmensgründungen im Fokus. Durch die Begegnung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und jungen Gründern sollen die damit verbundenen Herausforderungen interdisziplinär beleuchtet und diskutiert werden.